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Ich lese ...

17.12.09

Ich lese "Vom Wasser"

von John von Düffel. Herrlich. Ich muss feststellen: ich scheine Familiensagas zu mögen. Und diese Sprache. Sehr fein. Was ganz anderes als dieses "Gibt es intelligentes Leben" von einem gewissen Herrn Nuhr; das ging ja gar nicht! Grausam war das. Aber der Herr von Düffel, ein Meister.

31.10.09

Ich lese "Cindy liebt mich nicht"

... endlich mal wieder ein Buch, das nicht Fachbuch ist. Danke auch hier nochmal an alle, die das möglich gemacht haben. Und zum Buch: Jetzt, da ich mich daran gewöhnt habe nicht genau zu wissen, wer von den beiden "Helden" gerade spricht ist es recht unterhaltsam, selbst wenn mich der mir unsympathische David ein wenig zu viel an mich erinnert...

05.07.09

Ich lese/las

Hmh, was habe ich seit Oktober (letzter Eintrag) gelesen? Keine Ahnung. Aber in der letzen Zeit:
Max Biller - Liebe heute. Nick Hornby - Falling down.
Und zur Zeit: Simone de Beauvoir - Das andere Geschlecht. Und ich muss sagen: spannend, dieser Blick auf Literatur/Geschichte/Soziologie - und dann natürlich endlich wieder ein Buch, in dem der existenzialistische Anspruch auf ein wahrhaftiges Leben im hier und jetzt beschrieben und gefordert wird - schön.

23.10.08

Ich lese/las mal wieder vieles...

ich bin gerade schreibfaul, aber das wollte ich dann doch notiert haben:

Ian Stewart - "concepts of modern mathematics" - Ein Schmöker über Mathematik, nicht gedacht, dass es so etwas gibt, aber das Buch ist es.

Wodehouse - "Something Fresh" - Noch ein Schmöker, auf englich gelesen, und anscheinend ein Klassiker aus England. Nicht zum schreien komisch, dafür aber eini sehr subtiler Humor. Mir hat es gefrallen.

D. T. Suzuki - "Introduction to Zen Buddhism" - Was für ein Brocken. Englisch, Vorwort von C. G. Jung... Aber ich denke, dass ich 'ne ganze Menge werde mitnehmen können...

Banksy - "Wall & Piece" - ein herrlicher Bildband. Phantastischer dieser Typ(?).

Jocelyn Bouquillard - "Hokusai - 36 Ansichten des Berges Fuji" - noch ein Bildband, aber mit Erklärungen - hatte ich erwähnt, dass ich diese japanische Strenge und Kühle mag?

22.07.08

Ich las "Zen"

Letztlich (aus ziemlich seltsamen Gründen...) las ich "Mumonkan, die Schranke ohne Tor" und danach dann "Zen - Was ist das?". Tja, was soll ich dazu noch sagen? "Mu"? Oder vielleicht doch, dass es mich reizt diesen "Weg" mal auszuprobieren

15.05.08

Ich las: Matt Ruff "Ich und die anderen"

Statt eines Jungen mit Asperger-Syndrom ein Buch über zwei Erwachsene mit Multipler-Persönlichkeits-Störung. Schräg, seltsam, interessant, spannend, lustig zwischendurch. Wieder ein hübscher Schmöker, wenn auch mit vielen Protagonisten... Und dann wieder die Frage: Wie sicher kann ich mir sein, dass der Autor das Innenleben dieser Menschen authentisch wiedergibt?

18.04.08

Ich las

Fatou Diome - "Der Bauch des Ozeans" - ein schöner Schmöker, sehr lebhaft geschrieben. Und der Inhalt: klar, offen, ehrlich, faszinierend, einnehmend, erschreckend. Afrika - was tun wir diesem Kontinent an....

Mark Haddon - "The Curious Incident of the Dog in the Night-Time" - ein herrliches Buch aus der Sicht eines autistischen Jungen geschrieben. Es liest sich sehr authentisch. Und es ist spannend die Entwicklung des Jungen, die sich im Buch vollzieht, nachzuverfolgen. Toll.

22.03.08

Ich lese oder las - in letzter Zeit doch recht viel

Als da wären:

Thomas Sankara, eine Hoffnung für Burkina Faso. Ein Buch über einen Putschisten, der (so zumindest das Buch) seinem Land versucht hat gutes zu tun. Was davon stimmt würde ich nur zu gerne wissen, finde es nur schwer darüber an Informationen zu kommen

Quim Monzo - 100 Geschichten. Eine herrliche Anthologie hedonistischer, surrealistischer Kurzgeschichten. Ich habe es verschlungen. [Die Umschlagsgestaltung ist von Jonathan Meese, allein das ist ggf. schon ein Grund, es in die Hand zu nehmen...]

Jose Saramago - Die Stadt der Blinden. Eine ganze Stadt erblindet Mensch für Mensch. Spannend zu lesen. Und auch die fehlende Interpunktion zur Andeutung wörtlicher Rede und die wenigen Absätze haben mir das Gefühl gegeben, auch als Blinder dabei zu sein. Das Ende fand ich nicht so gut. Vielleicht muss ich "Stadt der Sehenden" auch noch lesen... und später irgendwann habe ich entdeckt, dass Saramago anscheinend häufiger ohne "" schreibt - schade, ich dachte es wäre ein wegen des Themas gewähltes Stilmittel.

Rafik Schami - Erzähler der Nacht. Ein feiner Schmöker, der sich in einem durch wegliest. Es geht um Kommunikation und Sprachlosigkeit. Ich glaube, ich muss (und will!) es noch ein paar mal lesen, bis ich alle Schichten der Geschichte aufgedeckt habe. Toll!

Fatou Diome - Der Bauch des Ozeans. Habe ich erst angefangen - später vll. mehr.

16.10.07

Ich lese "Der Chronist der Winde" von Henning Mankell

Die Wallander Krimis habe ich nicht gelesen, und dieses Buch handelt auch gar nicht von dem schwedischen Komissar. Es geht um das Leben und den Tod eines Straßenjungen in (glaube ich) Mosambique. Es ist sehr sensibel geschrieben, die Charaktere haben klare Konturen und strahlen richtig, als wären sie echt. Ich würde dieses Buch glatt schön nennen, wenn nicht dieses grausame Thema wäre. Manchmal bin ich kurz davor zu heulen oder vor Wut zu schreien. Ein Wechselbad der Gefühle, das mich mit jedem Wort überkommt. Ich kann nur empfehlen es selbst zu lesen, klasse!

10.10.07

Ich lese "Verwehte Spuren" von John Hare

Ein Buch über eine Kamelkarawane durch die Sahara. Ein starker Kontrast zu dem literarisch dooch eher anspruchsvollem Zeug, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Deswegen auch sehr viel schneller gelesen. Trotzdem ein Buch, das mich beeindruckt hat. Es hat mich in die heiße und kalte Wüste mit all dem Sand, Waser- und Futtermangel, all der Einsamkeit geführt. Interessant....

Bert Jenaschinder

The blog that swallows the world

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